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ALTERNATIVE

Diese Genre-Bezeichnung kam nach dem Erfolg von Nirvana (Grunge) und Rage Against The Machine (Crossover) auf. Die MTV-Sendung "Alternative Nation" Anfang der 1990er Jahre trug dabei entscheidend zur Verbreitung des Begriffes bei. Zu diesem Zeitpunkt waren die elektronischen Techno/House-Stile und kommerzieller R&B in den Charts dominierend. Die durch Nirvana entstandene Grunge-Welle stach mit ihrer klassisch gitarrenorientierten Musik deutlich hervor. Somit verstand sich der Begriff als eine "Alternative" zum gewohnten Programm. Der Begriff Grunge wurde durch die zunehmende musikalische Vielfalt dem Begriff Alternative untergeordnet. Das Prinzip steht in Analogie zum Punk Rock, der später dem Oberbegriff New Wave untergeordnet wurde.

Vor diesem Hintergrund ist Alternative ein Oberbegriff, der aus marktpolitischen und medienwirksamen Gründen platziert wurde. Dementsprechend reicht die musikalische Bandbreite von einfachem Folk Rock bis zu elektronisch inspirierter Musik. Das hat eine Definitionslosigkeit des Begriffes zur Folge, die das Einsortieren von Natalie Imbruglia bis Marilyn Manson erlaubt.


PUNK ROCK UN WEITERE STILRICHTUNGEN

In vielen Punk-Rock Abhandlungen findet man den falschen Verweis auf 1977. In diesem Jahr hatten die Sex Pistols (und die Ramones) ihren kommerziellen Durchbruch, jedoch schon lange vorher spielten amateurhafte Garagenbands wie die Stooges (siehe Protopunk) in New York diese Musikrichtung. Punkmusik zeichnet sich durch eine minimale Instrumentierung (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang) sowie die Einfachheit der Kompositionen (Schlagwort "drei Akkorde") aus. Der Sound ist geprägt durch übersteuerte Gitarren, eine hohe Taktgeschwindigkeit und raue Stimmen. Die Texte haben bei Punk und Punk-Rock bisweilen einen politischen Inhalt. Der programmatische Ansatz der Simplizität bescherte der Punkmusik zwar in ihrer Anfangszeit einen großen Auftrieb, war in der Folge jedoch die Ursache für eine Übersättigung durch unzulängliche Musiker mit wenig kreativem Potential, einhergehend mit einer Kommerzialisierung und Vereinnahmung als Modetrend. Die weitere Entwicklung kann in drei Richtungen unterteilt werden: 1. Bands, die dem musikalischen Credo treu blieben und in ihren Aussagen zunehmend politischer wurden, wie zum Beispiel The Clash, Ramones, später die Hardcore Punk-Bewegung, 2. Gruppierungen, die zunehmend unter Show-Aspekten operierten, wie etwa Sex Pistols und 3. Künstler, die sich in andere musikalische Felder weiterentwickelten, aber den Gedanken des Punk als Gegenkultur übernahmen (z.B. New Wave- und Independent-Bands).

Wichtig für die Punkmusik sind auch das Lebensgefühl, der Stil und die Kleidung. Die dazugehörige Jugendkultur Punk ist durch die Ablehnung so genannter "bürgerlicher Werte" und staatlicher Richtlinien und das möglichst krasse Auflehnen dagegen bestimmt. Unter den ersten Bands, die sich selbst als Punks bezeichneten sind unter anderem die Sex Pistols und die Ramones. Es haben sich zahlreiche andere Musikstile aus dem Punk entwickelt, die vor allem die Aggressivität in der Musik sowie die politischen Aussagen beibehalten haben. Diese große Anzahl an Stilen werden umgangssprachlich oft als Punk-Rock zusammengefasst.

es gibt weitere Stilrichtungen:
77er Punk – Anarcho-Punk – Art-Punk – Crust – Depro-Punk – Deutschpunk – E-Punk – Emo – Folk-Punk – Hardcore – Hatecore – Horrorpunk – Jazzcore – Melodycore – Noisecore – Oi - Poppunk – Polit-Punk - Post Punk – Post-Hardcore – Punkabilly - Punk 'n' Roll – Ska-Punk - Skacore – Skatepunk - Streetpunk – Straight Edge - Surf-Punk - Thrashcore

METAL

Metal ist eine variantenreiche Musikrichtung und Subkultur. Ihre Ursprünge liegen im Hard Rock Anfang der 1970er, mit vielen Elementen des Blues, des Jazz und der Klassik. Eine gitarren- und schlagzeugzentrierte Klangfarbe, wie auch virtuose Spielweise sind häufige Merkmale.

Die zahlreichen Substile – beispielsweise Death Metal, Power Metal, Progressive Metal – unterscheiden sich zum Teil erheblich. Die Bandbreite reicht von extrem einfach gehaltenen, meist rhythmisch sehr treibenden Songstrukturen bis zu filigran ausgefeilten, multiinstrumentalen Kompositionen, die sich ansonsten nur in der klassischen Musik wiederfinden, von krächzendem Gebrüll und tiefem Grunzen bis zu opernartigen Gesangskünsten, von extrem langsamen bis rasant schnellen Rhythmen. Ähnlich vielfältig geht es bei den Texten zu, die von reiner Fantasy über Hassorgien, Religion, sexuell anzüglichen Partytexten, Melancholie bis zur politischen Gesellschaftskritik reichen.

Seit seinen Anfängen in den 1970ern ist Metal primär eine Jugendsubkultur, jedoch bleiben die Hörer oft auch Jahre nach der Pubertät ihrer Musik verbunden, so dass sich in der Szene Menschen aus praktisch allen Altersbereichen finden lassen. Die Szenegänger bezeichnen sich selbst oft als Metaller, Metler, Metalheads, Metal-Jünger oder Heavies. Auch wenn es unter Metal-Fans ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl gibt, mögen sich vor allem die fanatischeren Anhänger der verschiedenen Stilrichtungen nicht immer gegenseitig.

Passend zu den verschiedenen Substilen gibt es die verschiedensten Outfits und zum Teil auch Lebenseinstellungen. Das weit verbreitete Klischee des Metal-Fans mit langen Haaren, Lederklamotten und Jeans-Kutte mit Bandlogos trifft heute aber verallgemeinernd nicht mehr zu. Viele Fans kleiden sich gar nicht mehr dem Klischee entsprechend oder zeigen ihre Hörgewohnheiten nur noch durch Bandshirts.

Auch wenn viele Stilrichtungen des Metal aus dem Underground stammen und teilweise auch noch dort beheimatet sind, gab und gibt es genügend Bands, die einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen und den Musikstil Metal so auch einem sehr großen Publikum zugänglich gemacht haben.

weitere Metal stilrichtungen:
White Metal,Black Metal;Death Metal.Doom Metal, Progressive Metal, Stoner Metal, Melodic Metal,Trash Metal,Speed Metal.Gothic Metal, der Industrial Metal, der Grind- und der Metalcore, sowie der Folk Metal,Extreme Metal

INDIE

Auf musikalischer Ebene steht "Independent" für den allgemeinen Trend seit den 1980ern, auf der Basis von Punk (Do it yourself) sowie New Wave die Ausdrucksmöglichkeiten im Pop- und (hauptsächlich) Rock-Bereich stetig zu erweitern.

Dabei geht es um eine ästhetische Abgrenzung vom musikalischen Mainstream, obwohl die Bands heute durchaus auf Major Labeln vertreten sein können – entstanden ist der "Stil" jedoch jenseits der Major-Label. Für Major-Labels waren diese Klänge ursprünglich zu gewagt, zu kritisch, nicht massentauglich genug, und damit finanziell nicht rentabel, zumeist aber wussten sie nicht einmal um ihre Existenz. Nach und nach geschah dann eine Bedeutungsverschiebung. Das Wort, das ursprünglich die wirtschaftlichen Produktionsbedingungen thematisierte, beschrieb zunehmend einen speziellen Klang, der in diesen wirtschaftlichen und kulturellen Nischen entstanden und von Punk geprägt war. Nun brachten im Zuge der Grunge-Welle auch Major-Labels erfolgreiche Indie-Acts heraus, boten ihnen bessere Verträge und besseres Marketing an als die Indie-Labels es konnten, oder erschufen sog. Klon-Bands, also gecastete, musikalisch und ästhetisch sehr ähnliche Bands, aber mit harmloseren Texten und Botschaften und gefälligerer Musik "aus der Retorte". Die Grenzen zwischen Indie und Mainstream verschwammen zunehmend.

Auch die weniger aggressiven Postpunkstile, die von Pop-, elektronischen, aber auch Folk-, Country-, Blues-Elementen bestimmt sind, werden als "Indie" bezeichnet. Charakteristisch sind hierfür Bands wie die Go-Betweens, Violent Femmes oder The Feelies.

Trotz ähnlicher Wurzeln und streckenweise identischem Umfeld entwickelte sich besonders in Nordamerika zeitgleich eine breite Bewegung subkultureller Rockbands mit direkterem Punk-Bezug, die für sich den Begriff Hardcore bevorzugten, was bis in die 90er Jahre hinein der Oberbegriff für massivere Sounds blieb.

Mit Beginn der 1990er hatte die subkulturell neu definierte Rockmusik eine solche Breitenwirkung erzielt, dass die Musikindustrie nun wieder verstärkt in diesem Bereich zu investieren begann. Eine direkte Folge davon war der Grunge-Boom rund um Nirvana.

Vor diesem Hintergrund kam die subkulturelle Entwicklung zum Erliegen.

EMO

Emo bezeichnet ein Subgenre oder eine Abspaltung der Hardcore-Punk-Szene. Ursprünglich war Emo lediglich eine Abkürzung für Emocore oder Emotional Hardcore, inzwischen aber hat sich die ursprüngliche Emocoreszene in unterschiedliche Richtungen entwickelt.

Wo Punk und Hardcore in der Regel bestimmte politische bzw. gesellschaftliche Missstände behandeln, beziehen sich die Texte im Bereich Emo mehr auf die von Depressionen und Selbstmitleid geprägte Gefühlswelt des Sängers bzw. Songschreibers. Dies spiegelt auch die Musik und der Gesang selbst wieder, die im Vergleich zum klassischen Punk und Hardcore wesentlich emotionaler sind.

POP/ROCK

Pop-Rock ist ein Musikgenre, das Elemente von Pop- und Rockmusik miteinander kombiniert. Pop-Rock-Songs verfügen über eine einfache Struktur und weisen eingängige Melodien und Wiederholungen von einzelnen Passagen (das Pop-Element) auf. Zudem werden elektrische Gitarren und Schlagzeuge als Basisinstrumente verwendet, was den Liedern eine gewisse aggressive Stimmung verleiht (das Rock-Element). Der Begriff wurde erstmals verwendet, um die frühen Hits der Beatles zu bezeichnen, aber auch nachfolgende Bands wie bspw. The Buckinghams.

Die letzte Pop-Rock-Welle datiert in den 1990ern, als Interpreten wie Alanis Morissette und Melissa Etheridge bekannt wurden. Das Genre feierte in den letzten Jahren seine Wiederauferstehung, nachdem der Hard Rock aus den Charts verschwand und vermehrt Rap, R'n'B und Hip-Hop-Interpreten Platz machte. Eine Eigenschaft von modernen Pop-Rock-Liedern ist die Abwechslung von leisen Versen und lauten Refrains. Andere moderne Pop-Rock-Acts sind beispielsweise Michelle Branch, Kelly Clarkson, Vanessa Carlton, Avril Lavigne, Ashlee Simpson, t.A.T.u. und andere. Diese Interpreten werden oftmals, etwas spöttisch, als "AC-Formatradio" bezeichnet.

HARD ROCK

Die Geschichte des Hardrocks lässt sich grob in drei Phasen unterteilen:

Die erste Phase dauerte etwa von 1969 bis 1975 an und wurde von den "Urvätern" Deep Purple, Led Zeppelin und Black Sabbath geprägt. Während der düstere Hardrock von Black Sabbath heute als Geburtsstunde des verwandten Heavy Metals gilt und Deep Purple durch ihre klassischen Einflüsse erste Ansätze in Richtung Progressive Rock erkennen ließen, werden Led Zeppelin heute als quintessentielle Band des bluesbeeinflussten Hardrocks angesehen.

Led Zeppelin hatten auch den größten Einfluss auf die Bands der von 1975 bis etwa 1982 andauernden zweiten Phase, zu deren wichtigsten Vertretern etwa AC/DC, Aerosmith und KISS gehörten. Die Musik dieser Phase zeichnet sich durch ihre ungestüme Art und Einfachheit aus. Die Popularität des Hardrocks hatte jedoch in dieser Zeit stark unter dem Boom der Punkmusik zu leiden.

Der Beginn der dritten Phase kann mit Erscheinen des ersten Van-Halen-Albums im Jahre 1978 festgemacht werden. Dieses Album war den Werken von Aerosmith und Kiss nicht unähnlich, setzte allerdings aufgrund der spieltechnischen Revolution des Gitarristen Eddie Van Halen sowohl musikalisch als auch wegen des nicht abstreitbaren „Popappeals“ der Platte kommerziell neue Maßstäbe im Genre. Die folgenden Jahre waren durch zunehmende Annäherung des Hardrocks an Popmusik und ein immer mehr zur Farce werdendes Wettrennen der Bands hinsichtlich Virtuosität, bombastischer Produktion der Platten und Konzerte und des Auftretens der Musiker selbst gekennzeichnet. Die Musik dieser Phase des Hardrocks wird deshalb oft auch als Hairspray Metal bezeichnet. Nichtsdestotrotz erreichte die Popularität des Hardrocks in diesen Jahren ihren Zenit. Zu den Interpreten dieser Epoche zählen weiterhin Mötley Crüe, Poison und Whitesnake.

Der Abstieg des Hardrocks begann mit dem Aufkommen von Grunge und Alternative Rock in den frühen 1990ern. Ein definitiver Endpunkt kann an dem Ende der Use-Your-Illusion-Tour zu gleichnamigen Doppelalbum (welches sehr erfolgreich war) von Guns N' Roses 1993 festgemacht werden. Seither haben es Interpreten des traditionellen Hardrocks nicht über Achtungserfolge hinausgebracht.



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